Bei der Überecketikettierung werden Etiketten seitlich auf Produkte wie beispielsweise Kartons aufgebracht. Grundsätzlich unterscheidet man dabei zwischen zwei Anwendungskonzepten.
Die erste Variante umfasst reine Etikettierlösungen, deren Aufgabe ausschließlich im Aufbringen der Etiketten besteht. Häufig kommen hierbei sogenannte Schälbalkensysteme zum Einsatz. Das Etikett wird dabei synchron zur Produktbewegung ausgegeben und appliziert. Diese Systeme sind meist an eine definierte Bewegungsrichtung des Produkts gebunden.
Die zweite Variante bilden Druck- und Spendesysteme. Hier wird das Etikett zunächst individuell bedruckt und anschließend auf das Produkt aufgebracht. Zum Einsatz kommen dabei oftmals pneumatische Applikatoren, die eine flexible Etikettierung ermöglichen und unabhängig von der Bewegungsrichtung des Produkts arbeiten können.